Beide Kanäle bringen Kunden, aber auf völlig unterschiedliche Weise. Wer den Unterschied versteht, steckt sein Budget dorthin, wo es am meisten bewirkt.
Google Ads: Nachfrage abholen
Bei Google suchen Menschen aktiv nach etwas, zum Beispiel nach „Fitnessstudio in der Nähe“ oder „Webseite erstellen lassen“. Mit Suchanzeigen erscheinst du genau in diesem Moment. Das eignet sich besonders, wenn es für dein Angebot bereits eine Nachfrage gibt.
- Stark bei klarer Suchabsicht, etwa bei Handwerk, Dienstleistung oder lokalen Angeboten
- Gut messbar, wenn das Tracking sauber eingerichtet ist
- Abgerechnet wird in der Regel pro Klick
Social Ads: Nachfrage wecken
Auf Instagram, Facebook oder TikTok sucht niemand nach dir. Dafür erreichst du Menschen, die zu deiner Zielgruppe passen, bevor sie überhaupt wissen, dass sie dich brauchen. Das eignet sich für neue Angebote, Aktionen und alles, was man sehen muss, um es zu wollen.
- Stark bei visuellen Angeboten und neuen Produkten
- Gut, um bekannt zu werden, regional oder deutschlandweit
- Braucht gute Bilder und Videos, damit die Anzeigen auffallen
Warum oft beides zusammengehört
Viele Kunden sehen dich zuerst in einer Social-Anzeige und suchen dich später bei Google. Wer nur einen Kanal betrachtet, unterschätzt den anderen. Deshalb lohnt es sich, beide gemeinsam zu planen und mit einem Tracking auszuwerten, das beide Kanäle erfasst.
Eine einfache Faustregel
- Gibt es schon Suchanfragen für dein Angebot? Dann starte mit Google Ads.
- Ist dein Angebot neu oder sehr visuell? Dann starte mit Social Ads.
- Läuft eines davon gut, teste das andere mit einem kleinen Budget dazu.
Im Stundenmodell von Tops Agency kannst du den Schwerpunkt jeden Monat verschieben, ohne einen neuen Vertrag abzuschließen.